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Das Blog zum Sonntag – wir beurteilen immer noch das Buch nach dem Einband

Leif Erik Wollenweber Office

Die Auswahl von Mitarbeitern sollte basieren auf dem zukünftigen Leistungsvermögen einer Person.

Der Begriff des Leistungsvermögens umfasst die Qualifikation, die Motivation sowie die psychische und physische Leistungsfähigkeit.

Das Leistungsvermögen sollte auf möglichst objektiven Kriterien eingeschätzt werden.

Das Bewerbungsbild gehört nicht dazu.

Es besagt weder etwas über Qualifikation, Motivation noch Konstitution. Seine Verwendung schadet der Ausgewogenheit, der Diversität, der Innovationskraft, der Risikosensibilität und der strategischen Kompetenz einer Organisation.

Und doch ist das Bewerbungsbild noch immer Standard für Bewerbungen in Deutschland und bei unseren Nachbarn. Und doch schauen wir auf Xing oder LinkedIn zuerst auf das Profilphoto.

Die Forderung nach dem Bild in der Bewerbung muss weg. Alle anderen biographischen Daten, die nichts über die berufliche Eignung der Person aussagen, sollten gleich weg.

Anstelle dessen sollten wir uns deutlich professionalisieren, um die Wahl für Einstellung oder Beförderung nur noch auf Basis von echten Leistungskriterien und psychologisch validierten Beurteilungsmethoden zu treffen.

Es geht nicht nur um die richtige Personalauswahl und bessere Mitarbeiter. Es geht um Chancengerechtigkeit und Fairness.