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Der Zweite ist schon der erste Verlierer

Der Zweite ist der erste Verlierer“, so wußte es schon der große deutsche Philosoph und Kaiser Franz Beckenbauer.

Sein Ausspruch gilt nicht nur im Sport, sondern, viel folgenreicher noch, bei der Personalauswahl.

Für Jobsucher ist das frustrierend, sie wissen nicht, ob sie die zweiten, die zehnten oder 53ten von zig anderen waren. Und selbst wenn sie es wüßten, brächte es nichts, denn genommen wird immer nur ein Auserwählter. Davon, dass man auf der Shortlist war bringt einem nichts. Bei der nächsten Bewerbung werden die Karten wieder vollkommen neu gemischt. So kann man in dutzenden Bewerbungsverfahren vorn mit dabei sein und hunderte Bewerbungen schreiben –  und doch ohne jedes zählbare Resultat bleiben.

Welch Irrsinn, was für eine Verschwendung!

Hoffnung ruht auf der Digitalisierung, die zwar auch viel vernichtet, aber eben gnadenlos gut in der Ressourcenallokation und Vernetzung von Informationen ist. Vermutlich kommt da bald die Innovation, die Abhilfe schafft. Wer gerade nach einem Nukleus für ein Businessmodell sucht – nun los!

Doch ein paar kluge Lösungen gibt es schon: Recruiter sollen schauen, ob gute Kandidaten, die für den ursprünglichen Job nicht genommen wurden, an anderer Stelle gut passen! Wenn nicht im eigenen Unternehmen, dann vielleicht bei einem befreundeten Betrieb?

Oder exzellente Kandidatinnen, die in einem bestimmten Auswahlverfahren noch! nicht zum  Zuge kamen analysieren, in Tochterfirmen, bei Kunden oder befreundeten Unternehmen, die von der Strategie und Kultur her gut passen gezielt vorstellen. Davon haben dann alle etwas.

Wohl gilt auch hier mal wieder das Bonmot von Erich Kästner: es gibt nichts Gutes, außer, man tut es!