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BREXIT: Eine demokratische Fehlentscheidung kann korrigiert werden

London - turn around from BREXIT

Der BREXIT ist eine demokratische Fehlentscheidung. Eine demokratische Fehlentscheidung entstanden aus einem unheiligen Gebräu aus falschen Versprechungen narzistischer Schönwetterkapitäne, unfassbarer Ungeschicklichkeit der damaligen britischen Regierung, spalterischer Manipulation des öffentlichen Diskurses durch Russland, wehmütigen Reminiszenzen an längst vergangene Großmachtstage, Hallodrismus, Kurzsichtigkeit und schlicht Trotz.

Nun argumentieren selbst hochrangige, EU-freundliche Politiker, eine demokratische Entscheidung sei nun einmal zu respektieren. Der BREXIT sei deshalb unumkehrbar.

Doch diese Nibelungentreue geht fehl. Wäre die Lage die gleiche wie 2016, wäre die Haltung ja zu verstehen. Inzwischen aber liegen die Fakten auf dem Tisch. Die Bexit-Befürworter haben gelogen, betrogen und sich danach in die Büsche geschlagen.

Eine Demokratie zeichnet sich doch nicht durch eine einmalige Abstimmung aus, der dann auf Gedeih und Verderb zu folgen ist. Sondern auch durch „Checks and Balances“.

Wer die Demokratie respektiert, stimmt neu ab, wenn sich die Lage geändert hat.

Wer menschliche Intelligenz über gewissenlosen Populismus stellt, erkennt seine Fehler und revidiert falsche Entscheidungen.

Wer aber mit ideologischem Eifer Irrwege beschreitet, verwandelt freiheitliche Demokratie in totalitaristische Diktatur.

Ward Ihr Britannier über Jahrhunderte der Hort des Common Sense, des gesunden Menschenverstandes im Westen, so hoffe ich, dass Ihr recht bald zu dieser Stärke zurückfindet.

Bevor es 5 nach Zwölf ist in Europa.